Die Börsengurus und Experten haben viele Tipps wie man richtig Geld anlegt. Der wohl am meisten wiederholte Rat ist Diversifikation! Quasi nicht alles auf ein Pferd setzen. Doch wie soll man das als Student anstellen, falls man sich entschließt in Aktien zu investieren?

Ein Rechenbeispiel: Wenn man für 5000€ Aktien kauft und darauf 20€ (Ordergebühren+Handelsplatzgebühren+Fremdspesen) an Nebenkosten zahlt, sind das 0,4% an Nebenkosten, die für den Kauf anfallen. Günstig! Doch nehmen wir mal an, ich möchte so viel Geld eben nicht
auf ein Pferd setzen und streue es über 10 verschiedene Aktien. Dann kaufe ich eine Aktie für 500€. Da es bei den Ordergebühren oft einen fixen Betrag gibt, bezahlt man bei diesem Betrag überschlagsweise immernoch 8€, also 1,6%. Immernoch überschaubar, doch 4-mal so teuer wie bei großen Beträgen.

Doch wie umgehe ich die hohen Kosten? Gebühren senken!

Gebühren drücken

Die Handelsplatzgebühren lassen sich niedrig halten, wenn man an elektronischen Marktplätzen wie Xetra (0,75€) oder Tradegate (0€!!!) kauft. Die meisten namhaften und soliden Unternehmen sind über diese Börsen handelbar. Ordergebühren lassen sich nicht so einfach umgehen, doch kann man mit dem FreeBuys-Depot von der Onvista-Bank den ein oder anderen Kauf komplett ohne Ordergebühren durchführen, wenn man im Vormonat etwas Cash auf dem Konto gelassen hat. So zahlt man also im optimalen Fall nur noch die Fremdspesen von 1,50€ und sonst nichts! Relativ zum Kaufwert (500€) zahlt man also nur noch 0,3% Nebenkosten, sogar noch günstiger als der Kauf einer Aktie mit einem hohen Betrag. Auf diese Weise kann man sein Geld auf mehrere Unternehmen streuen und bezahlt sogar weniger als bei einer Einmalanlage.

 

Viel Erfolg beim Sparen und Investieren, Euer Callja!


rausausschulden · 2. Januar 2017 um 13:27

Hat dies auf Raus aus Schulden! rebloggt.

rausausschulden · 2. Januar 2017 um 14:06

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit günstig an Aktien zu kommen (teilweise 4free). Funktionsweise:

1. Eröffnung eines Depots bei einer Bank, die Aktiensparpläne anbietet (Consors, ComDirect, etc.)
2. Geld einzahlen
3. Sparplan für die gewünschte Aktie anlegen (die Anzahl der Sparpläne ist nicht begrenzt)
4. Zahlweise aussuchen (monatlich, vierteljährlich)
5. Los!

Die Kosten liegen bei Aktienbesparung zwischen 0 und 3% pro Kauf, je nach dem ob das Unternehmen in der begünstigten Liste auftaucht oder nicht.

    callja · 2. Januar 2017 um 22:25

    Das ist ein sehr guter Einwand! Dieses Vorgehen kann ich ebenfalls empfehlen.
    Abgesehen davon, dass beim Kauf von Aktien, ETFs oder Fonds nur geringe bis keine Gebühren anfallen, macht sich der Anleger außerdem noch den Cost-Average-Effect zu nutze.

    Danke für den Kommentar!

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