In meinem letzten Beitrag schreibe ich fleißig, wie man ein passives Einkommen generiert, gebe einige Ideen von mir und wie man diese verknüpfen kann. Schmeiße mit Definitionen um mich und gehe auf dieses “Passive Einkommen” eigentlich kaum ein. Deswegen heute ein separater Eintrag: Was ist passives Einkommen?

passives einkommen was ist das

Der Begriff „passives Einkommen oder Residualeinkommen“ wird auch für einmalige Investitionen oder Arbeitsleistungen verwendet, die über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig Einnahmen generieren, ohne dass hierfür ein sich wiederholender Arbeitseinsatz erforderlich ist. – Wikipedia.de

Aktives Einkommen

Um genauer auf das passive Einkommen zu kommen, müssen wir erst auf das aktive Einkommen kommen. Was also ist das aktive Einkommen? Unter aktiven Einkommen verstehe ich Einkommen, für welchen man in einem bestimmten Zeitraum Geld als eine Leistung bekommt. Man könnte meine Definition auch als Verdienst deklarieren oder wirtschaftlich als Gewinn oder Überschuss.

Das aktive Einkommen entsteht also durch die Produktion von Leistung in Abhängigkeit zur Arbeit. Wenn man also bei einem Arbeitgeber 8 Stunden pro Tag einer Arbeit nachgeht, bekommt man für diese erbrachte Leistung einen Verdienst.

§614 BGB

Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten.

Damit kann man sagen: Keine Arbeit ohne Lohn.

was ist ein passives einkommen?

Korrelation mit dem passiven Einkommen

Das aktive Einkommen rührt also aus einem Arbeitsverhältnis. Wenn wir Arbeiten bekommen wir ein Gehalt. Wenn wir krank werden, wird das Gehalt anteilig 72 Wochen lang bezahlt, danach guckt man blöd aus der Wäsche. Kündigt man oder wird gefeuert, gibt es Arbeitslosengeld I maximal 2 Jahre, danach guckt man blöd aus der Wäsche. Mit ALG II, fange ich die Problematik nicht an.

Wie man sieht, gibt es bei dem Aktiven Einkommen ein kleines Problem. Wir bekommen nur Geld, wenn man arbeitet. Also ein spontaner Urlaub für 2 Monate ist nicht drin, alleine wegen den Urlaubstagen. Man ist somit an seine Arbeit, an die Firma gebunden.

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Die 40 Stunden Woche in Deutschland gibt außerdem einen weiteren kleinen Hieb. Man verliert und gibt seine wertvolle Lebenszeit auf Erde ab. Wie viele Menschen, die 8 Stunden unter der Woche arbeiten, kommen gegen 15/16 Uhr nach Hause und wälzen sich gleich auf die Couch. Und genießen die Ruhe vor der Arbeit, bevor der Spaß morgen wieder anfängt. Es ist wie eine Endlosschleife.

aktives einkommen

Passives Einkommen

In Gegensatz zum Aktiven Einkommen, ist das passive Einkommen wie der Name es schon sagt passiv. Man macht nicht wirklich was Aktives um ein Einkommen zu bekommen. Man legt beispielsweise Geld auf die Bank und kassiert Zinsen. Kauft Aktien und sahnt die Dividenden/Kurse ein. Schreibt Bücher und verdient Tantiemen.

An diesen drei Beispielen, verdient man Geld, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Selbstverständlich bekommt man das passive Einkommen nicht ohne Aktiv dafür etwas gemacht zu haben. Für Zinsen und Dividenden, muss man Geld aufbringen, dies geschieht nur, wenn man ein Aktives Einkommen hat. Um Tantiemen zu bekommen, muss man ein Buch Schreiben, das Schreiben ist ein aktiver Prozess.

Ohne ein aktives Einkommen kann man somit kein passives Einkommen aufbauen. Andersrum kann man sagen: Mit einem steigendem Passiven Einkommen, kann man das aktive Einkommen minimieren.

Wenn man stetig an seinem passiven Geldfluss arbeitet, kann man aus einer 40-Stunden-Woche, eine 20-Stunden-Woche zaubern. Das bedeutet 20 Stunden mehr Lebenszeit für sich und seine Familie und Freunde. 20 Stunden mehr, um an seinen Passiven Einkommensquellen zu arbeiten.

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Passives Einkommen als Grundlage für jeden

In meinen Augen sollte jeder Mensch so ein passives Einkommen besitzen. Es ist eines der Grundlegendsten Einnahmemöglichkeiten und Absicherung im Leben. Schon deshalb, weil heutige Arbeit einfach nicht sicher ist. Jeden Tag kann etwas passieren, ein unvorhergesehenes Ereignis. Ein Notgroschen und ein monatlichen Geldfluss aus einer passiven Quelle ist dann ein wahrer Segen.

Für Interessierende habe ich noch weitere Quellen für diese interessante Thematik gefunden, die sich mit dem passiven Einkommen beschäftigen.

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Passivergeldfluss.de

Meinefinanziellefreiheit.com

selbst-schuld.com

freiberufler-werden.de

 


Yves Drube · Juli 3, 2017 um 11:04 pm

Interessant

mygenuss · Juli 10, 2017 um 9:48 am

Hi Sanja,

danke dir für deinen aufschlussreichen Post! In der Tat klingt “passives Einkommen” immer sehr interessant.
Was mich interessieren würde wäre, welche Form von passivem Einkommen funktioniert denn für dich am besten?

Paul

PS: Ich bin gerade dabei auf http://www.rausausdemjob.com meinen Weg zum passiven Einkommen zu dokumentieren. Allerdings habe ich erste heute meinen ersten Post geschrieben und bin über jede Hilfe und Expertenmeinung dankbar!

    Sanja · Juli 11, 2017 um 11:21 am

    Hey Paul,
    als die beste Form sehe ich die ETFs und Aktien. Ohne große Arbeit fkt es sofort.
    Bei den anderen Formen, muss man schon ein bisschen Zeit, Kraft, Geld investieren damit auch diese Projekte Geld abwerfen. Das Stichwort lautet aber wie im Aktienhandel Diversifikation. Nicht nur auf ein Pferd setzen, so lautet zumindest meine Devise.

    Ich werde dein Blog besuchen und nehme ihn gerne in meine Liste auf 🙂

      Paul · Juli 11, 2017 um 11:35 am

      Hallo Sanja, super Danke dir für deine schnelle Antwort. Ich bin auch gerade dabei mich ein wenig in die ETFs reinzuarbeiten.

      Ich sehe auch einiges Interessantes in deinem Blog! Danke für deine ganzen Mühen.
      Paul

Andreas · September 23, 2017 um 12:17 am

Hallo Sanja, Du waehlst ausschließlich ausschüttende ETFs? VG Andreas

    Sanja · September 23, 2017 um 9:15 am

    Hey Andreas, ja zZ nur ausschüttend. Meine Strategie orientiert sich Geld durch Dividenden wieder zu bekommen um ein passives Einkommen zu generieren.
    Bei den Aktien sieht es dann anders aus, hab auch nicht ausschüttende Papiere (Tesla zB)

      Andreas · Oktober 2, 2017 um 1:03 pm

      Hallo Sanja, ich bin gespannt auf Deine News hinsichtlich der weiteren Entwicklung bei Dir. Ich habe gesehen, Du bist auch auf der Finanzblogger Seite aktiv, die verschiedene FinanzBlogs auflistet. Vielleicht schaffe ich es auch noch dorthin..:-) Viele Grüße, Andreas von https://drandreasruss.wordpress.com

testblogger 789 · Januar 12, 2018 um 8:52 pm

Hey Sanja, ein sehr interessanter und aufschlussreicher Artikel. Schön, dass es Leute wie dich gibt, die ihren eigenen Weg gehen und nicht mehr im Hamsterrad festhängen. Das Problem, dass viele Angestellten nach ihrer Arbeit vollkommen ausgebrannt sind, sehe ich genauso wie du…denn was ist das Leben? Erholen von der Arbeit?! Ich selber beschäftige mich mit Affiliate Marketing, da man damit meiner Meinung nach schnelle Erfolge erzielen kann, wenn es darum geht übers Internet finanziell unabhängig zu werden. Schöne Grüße!
Anne Wingenfeld von http://www.passiveseinkommen-aufbauen.de/

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